29 Mai

FDP informiert sich zu Rückbau im KKU

Mitglieder der FDP haben sich im Kernkraftwerk Unterweser zum aktuellen Stand der Rückbauarbeiten im Kernkraftwerk Unterweser informiert. Teile des Bezirksvorstandes mit ihrem Vorsitzenden und MdB Christian Dürr, sowie interessierte Mitglieder des Kreisverbandes Wesermarsch mit dem Kreisvorsitzenden Michael Sanders und dem stellvertetenden Kreisvorsitzenden und MdL Horst Kortlang nutzten die Gelegenheit sich von Kraftwerksleiter Reinstrom die aktuelle Situation am Standort darstellen zu lassen.

Nach einem kurzen Vortrag im Kommunikationszentrum hatten die FDP-Mitglieder auch die Möglichkeit sich das im Bau befindliche Zwischenlager für die schwach und mittelradioaktiven Abfälle anzusehen.

Der Bundestagsabgeordnete Christian Dürr war nach dem Termin beeindruckt von der hohen Professionalität der Mitarbeiter des KKU, die den Rückbau als Aufgabe angenommen haben und diesen genauso engagiert vorantreiben, wie ihre Aufgaben zur Zeit des Leistungsbetriebs. „Die Kompetenz des Teams im Kraftwerk ist beeindruckend. Auch in der Phase des Rückbaus ist das Kernkraftwerk Unterweser immer noch ein wichtiger Wirtschafts- und Technologiestandort. Für einen Rückbau der Anlage wird man um eine Deponierung der konventionellen Abfälle nicht herumkommen. Dabei muss sich nicht nur Kraftwerksbetreiber sondern auch die öffentliche Hand an Recht und Gesetz halten.“ So äußerte er sich auch zum in der Wesermarsch viel diskutierten Umgang mit den beim Rückbau anfallenden Abfällen. Für den Landtagsabgeorneten Horst Kortlang ist es genauso klar, dass „die gesetzlichen Vorschriften zum Rückbau eingehalten werden“. Dies gelte für die Vorgänge im Kraftwerk beim Rückbau und der Behandlung der verschiedenen Stoffe genauso wie die Lagerung der freigemessenen Abfälle, die zur Deponierung freigegeben werden.

Zum Ende der Veranstaltung lud der Kraftwerksleiter Herr Reinstrom auch weiterhin an, sich von Zeit zu Zeit über die Abläufe im KKU zu informieren oder die öffentlichen Veranstaltungen am Standort zu nutzen.

Für den FDP-Kreisvorsitzenden Michael Sanders steht fest, „ich werde hier weiter am Ball bleiben, die nächsten Jahre werden spannend bleiben. Man hat nicht oft die Gelegenheit sich mit solch komplexen Vorgängen hautnah zu beschäftigen. Für den Landkreis Wesermarsch und die Gemeinde Stadland hat das Kraftwerk viele Möglichkeiten der Gestaltung durch erhaltene Steuergelder gebracht, nun gehört es auch dazu die Richtlinien und Gesetze des Rückbaus und der Deponierung zu akzeptieren!“