16 Dez

FDP-Landtagsabgeordneter Horst Kortlang hatte zum Landtagsbesuch eingeladen

An den letzten beiden Samstagen fuhr um 8 Uhr ein Bus aus Elsfleth zum Landtag nach Hannover. 37 Landfrauen aus Neuenbrok waren der Einladung von Herrn Kortlang gefolgt. Zusätzlich waren auch noch 10 Tombolagewinner zweier Schützenfeste dabei im zweiten Bus war die Gruppe auch aus Tombolagewinner und einer Gemeinschaft aus Ohmstede leider deutlich kleiner, da krankheitsbeding viele kurzfristig absagen mussten.

Nach einer kleinen Frühstückspause in Allertal wurde als erstes das Neue Rathaus am Tramplatz angesteuert. Es wurde die Stadtgeschichte Hannovers an den vier Modellen, die die Zustände 1689, 1939, 1945 und der Gegenwart darstellen, erläutert. Hannover liegt an einem Handelsknoten und war bis zur Entscheidung des frisch gekürten Kurfürsten Hannover zum Residenzsitz zu machen, Frei Hansestadt.  Nach einem kurzen Spaziergang gelangte man zum Landtag an die nun wieder freigegeben große Treppe zum Fototermin. Herr Kortlang brachte auch noch den neuen Wirtschaftsminister und stellv. Ministerpräsidenten Bernd Althusmann mit. Der sich wegen anderer Termine allerdings bald verabschieden musste.

Vom Nebeneingang ging es dann durch den Lichtsaal in den frisch renovierten Plenarsaal. Sehr hell und mit der Möglichkeit nun auch das Treiben auf der Straße und vor der Markthalle zu beobachten, die durch die neu eingebauten bodentiefen Fenster, geschaffen wurden. Alle könnten auf den Stühlen von Abgeordneten Platz nehmen und so einen kleinen Eindruck von der Atmosphäre, die in einer Plenumssitzung herrscht, gewinnen.

Herr Kortlang berichtete von der Ausschussarbeit und beantworte viele Fragen. Auch die, wieso im Plenarsaal während der Sitzung selten alle Abgeordneten anwesend sind. Es liegt z. B. an den Gesprächsterminen mit Bürgern oder Kommunalvertreter oder den Besuchergruppen die auch an solchen Tagen kommen.

Zum Abschluss ging es dann durch den Tunnel in den Nebentrakt um auch im sogenannten Interims-Plenarsaal Platz zu nehmen. Hier war es wesentlich gedrängter aber es tat der Arbeit in den letzten drei Jahren keinen Abbruch. Dieser Saal wird nicht zurückgebaut, sondern soll weiterhin für Veranstaltungen oder größere Ausschusssitzungen genutzt werden.

Anschließend ging es einmal Treppen hinauf und dann hinunter und schon stand man neben der ersten Weihnachtsmarktbude. Wer wollte konnte schon hier Feuerzangenbowle oder Kinderpunsch zu sich nehmen oder gleich weiterziehen zu den vielen anderen Ständen. Etwas weiter war der Weg zum Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt oder dem Finnischen Dorf.

Der Bus sollte dann alle an der Landtagstreppe wieder abholen, nur war der Weg für den Bus durch ein Polizeifahrzeug in der Kurve zu eng. Dass erinnerte an die traurigen Ereignisse vor einem Jahr in Berlin und war damit der Sicherheit geschuldet.

Man kam trotz eines kleineren Staus wohlbehalten und höchst zufrieden wieder in Elsfleth an.