16 Dez

Horst Kortlang: Generalplan Wesermarsch löst nur Fehler der Vergangenheit – Wo bleibt das Konzept für die Zukunft?

Für den umweltpolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Horst Kortlang, ist der Generalplan Wesermarsch lediglich ein Ansatz, Fehler der Vergangenheit zu beheben. „Ich bin nicht gegen den Generalplan, allerdings bietet er nur eine Teillösung. Er beschäftigt sich ausschließlich mit den Fehlern der Vergangenheit, über den zukünftigen Umgang mit der Wesermarsch sagt er hingegen nichts aus. Dabei brauchen wir vor allem dazu ein klares Konzept“, so Kortlang.

Der Plan lasse bisher zu viele Fragen offen. Kortlang: „Es bleibt unklar, ob dieser Generalplan die Versalzungsgefahr für die Wesermarsch abwendet. Es müsste erstmal klar definiert werden, für welches Szenario seine Berechnungen gelten und ob er beispielsweise nur den jetzigen oder auch den geplanten Ausbaugrad der Weser zugrunde legt. Ich gehe davon aus, dass wir für die Zukunft von einer anderen Ausgangssituation ausgehen müssen und diese muss ein funktionierender Plan dann auch abbilden.“ Bis diese Fragen geklärt seien, bliebe der FDP-Umweltpolitiker skeptisch, ob beim aktuellen Generalplan Wesermarsch wirklich alle Fragen geklärt seien.

Horst Kortlang: Generalplan Wesermarsch löst nur Fehler der Vergangenheit – Wo bleibt das Konzept für die Zukunft? Für den umweltpolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Horst Kortlang ist der Generalplan Wesermarsch lediglich ein Ansatz, Fehler der Vergangenheit zu beheben.

„Ich bin nicht gegen den Generalplan, allerdings bietet er nur eine Teillösung. Er beschäftigt sich ausschließlich mit den Fehlern der Vergangenheit, über den zukünftigen Umgang mit der Wesermarsch sagt er hingegen nichts aus. Dabei brauchen wir vor allem dazu ein klares Konzept“, so Kortlang. Der Plan lasse bisher zu viele Fragen offen.

Kortlang: „Es bleibt unklar, ob dieser Generalplan die Versalzungsgefahr für die Wesermarsch abwendet. Es müsste erstmal klar definiert werden, für welches Szenario seine Berechnungen gelten und ob er beispielsweise nur den jetzigen Meeresspiegel oder auch den zukünftigen zugrunde legt. Ich gehe davon aus, dass wir für die Zukunft von einer anderen Ausgangssituation ausgehen müssen und diese muss ein funktionierender Plan dann auch abbilden.“ Bis diese Fragen geklärt seien, bliebe der FDP-Umweltpolitiker skeptisch, ob beim aktuellen Generalplan Wesermarsch wirklich alle Fragen geklärt seien.

Als Umweltpolitiker aber auch mit dem Ohr an den Bürgern der Wesermarsch sage ich deutlich, der Generalplan ist absolut keine Legitimation für eine echte Weservertiefung. Es gibt den Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port, der braucht die richtige Anbindung. Weder Weservertiefung noch eine Elbvertiefung sind die richtigen Antworten. Es gibt gute Ideen wie das Küstengängige Binnenschiff. Sie müssten nur umgesetzt werden. Ein Begegnungsverkehr ist schon jetzt nicht möglich und die notwendigen Wendemanöver der großen Schiffe sind immer ein Drahtseilakt. Nicht außer Acht gelassen werden darf, dass so mancher Garten schon in der Weser verschwunden ist.