16 Nov

Horst Kortlang: Seht die Traditionsschifffahrt vor dem Aus? – Geschäftsführender Bundesminister handelt unverantwortlich

Mit Entsetzen nimmt Horst Kortlang die von seine Fraktionskollegin Hillgriet Eilers mitgeteilte Information über die Entscheidung des geschäftsführenden Bundesministers Christian Schmidt für eine neue Sicherheitsverordnung, die auch für Traditionsschiffe gelte und damit das Aus für jedes zweite dieser Schiffe bedeuten könne.

„Die Auflagen sind viel zu hoch. Zudem ist es ein Schlag ins Gesicht zahlreicher ehrenamtlich Tätiger, wenn ein nur noch geschäftsführender Minister auf die Schnelle kurz vor Amtsende Nägel mit Köpfen macht“, sagte Kortlang.

Das Ministerium hätte sich zudem über den Willen des Bundesrats gesetzt, der Gespräche zwischen dem Ministerium und den Schiffsbetreibern gefordert habe, kritisierte er. Seine Fraktion hatte mit einem entsprechenden Antrag die Landesregierung aufgefordert hier aktiv zu werden.

Die neue Bundesregierung muss alle Beteiligten schnell noch einmal zu einem Gespräch laden, um zu einer vernünftigen Lösung für die Traditionsschifffahrt zu finden, fordert der elsflether Abgeordnete. „Die Schiffe sind ein Teil des maritimen Kulturguts in Niedersachsen und identitätsstiftend für einige Regionen insbesondere auch für die Wesermarsch mit ihrer Lissi.“