03 Mai

Junggebliebener Kortlang geht für die FDP im Wahlkreis 71 Wesermarsch ins Rennen

Die FDP-Mitglieder wählten den 69-Jährigen aus Elsfleth zum Direktkandidaten für die Landtagswahl am 14. Januar 2018 auf einer Wahlkreismittgliederversammlung

Die FDP hat ihren Direktkandidaten für den Wahlkreis 71 (Wesermarsch ohne Jade dafür mit Rastede) zur Landtagswahl 2018 aufgestellt. Horst Kortlang wurde am Mittwochabend auf einer Wahlkreismitgliederversammlung in der Gaststätte Zum König von Griechenland in Ovelgönne einstimmig bei einer Enthaltung gewählt. Der 69-jährige Kfz-Elektrikmeister aus Elsfleth ist seit 2013 Mitglied des Niedersächsischen Landtags und hatte schon früh bekundet wieder anzutreten.

Im Landtag habe er sich immer für das Glasfaserkabel bis zum letzten Haus und dort beginnend eingesetzt. „Vektoring ist ein teurer Zwischenschritt von dem gerade auf dem Land vergleichsweise sehr wenige profitieren können.“ So bewertete der Landtagsabgeordnete diese moderne Kupfertechnik.

Auch das Thema Wasserstoff kommt nun bei einigen an. „Aber bisher sehen diese den Wasserstoff allenfalls bei der Mobilität auch das ist nicht konsequent gedacht,“ so Kortlang in seiner Bewerbungsrede.

Auch auf den Unterrichtsausfall der gerade bei den Berufsschulen besonders gravierend sei, ging der Abgeordnete ein. Hier liege die offizielle Unterrichtsversorgung bei 85 %. Es sei daher kein Wunder, dass es von der IHK und den Handwerkskammern einen Brandbrief gegeben habe.

Die von uns schon lange geforderte A 20 wird nun kommen, dagegen können wir einen weiteren Windkraftanlagenzubau ohne belastbare Netzanbindung nicht gutheißen.

War es vor zwei Jahren das Raumordnungsprogramm das für viel Empörung sorgte ist es nun die Novellierung des Wassergesetzes, das bei Umsetzung der jetzigen Vorlage zur Vernichtung von bäuerlichen Existenzen gerade in der Wesermarsch führen würde.

Umwelt und Natur zu sichern sei richtig aber bitte mit Augenmaß. Nicht dass wir uns Probleme zurückholen die zu beseitigen unsere Vorgängergenerationen nur mit härtester körperlicher Arbeit schafften. Nicht nur der Wolf kann eine Gefahr sein auch die Malaria. Die wir heute nur als Tropenkrankheit kennen, kann schnell wieder hier sei.